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05.01.2011
Mogelei bei Wohnflächenberechnung
Falsche Wohnflächenberechnungen steigern den Profit von Verkäufern und Vermietern. Verbraucherschützer warnen davor, auf immer dreistere Versuche reinzufallen. Nachmessen kann sich für Immobilenkäufer und Mieter lohnen.
Verbraucherschutzverbände monieren immer dreistere Versuche, Immobilienkäufer oder Mieter bei der Wohnflächenberechnung in die Irre zu führen. In Extremfällen werden nicht nur Balkone oder Loggien, sondern auch Treppen oder gar Garagen und Abstellräume komplett zur Wohnfläche addiert. Das Immobilienportal Immowelt.de stellt ...mehr
05.01.2011
Über BGH-Urteil zur Wohnflächen-Berechnung
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem aktuellen Urteil über die Frage entschieden, mit welchem Anteil Dachterrassen bei der Berechnung der Wohnfläche einer Wohnung zu berücksichtigen sind. Die Münchner Anwaltskanzlei Auer Witte Thiel informiert über das Urteil und seine Konsequenzen – Auer Witte Thiel vertritt eine Vielzahl von Wohnungsunternehmen, Immobilienverwaltungen sowie Bauträger.
Die Beklagte im von Auer Witte Thiel vorgestellten Rechtsstreit ist Mieterin einer Maisonette-Wohnung des Klägers in Köln: Die Miete ist mit 1.000 Euro monatlich zzgl. einer Betriebskostenpauschale von 180 Euro vereinbart. Die Wohnungsgröße ist mit „ca. 120 qm“ angegeben. Beide ...mehr
05.01.2011
Minderungsrechte bei Einfamilienhäusern
Der unter anderem für das Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte zu entscheiden, ob die Grundfläche von Mieträumen, die öffentlich-rechtlichen Nutzungsbeschränkungen unterliegen, in die Wohnfläche einzurechnen ist.
Die Kläger waren von Januar 1989 bis Dezember 2007 Mieter eines Einfamilienhauses der Beklagten in München. Nach § 1 des Mietvertrages beträgt die Wohnfläche 129,4 m². Im Dachgeschoss befinden sich Räume, die von den Klägern bis etwa 2005 als Wohnraum ...mehr
05.01.2011
Betriebskostenabrechnung - dreifach sparen beim Wasserverbrauch
Auf der Bundesarbeitstagung des DMB (Deutscher Mieterbund) in Fulda trafen sich am vorigen Wochenende 450 Juristen. Rechtsberater und Anwälte der Dachorganisation von 15 Landesverbänden, in denen 320 Mietvereine, mit mehr als 500 Beratungsstellen in ganz Deutschland organisiert sind.
Die alle zwei Jahre stattfindende Bundesarbeitstagung ist die größte zentrale Weiterbildungs-Veranstaltung des DMB. Hier werden die wichtigsten mietrechtlichen Fragestellungen in verschiedenen Arbeitskreisen diskutiert und besprochen. Namhafte Mietrechtskommentatoren und Praktiker geben einen umfassenden Überblick über Themen wie: Schönheitsreparaturen; Mietkaution; Wohnflächenberechnung; energetische ...mehr
17.07.2010
Mietminderung bei Wohnflächenunterschreitung
Vereinbarung der Wohnfläche durch Absprachen im
Vorfeld des Vertragsschlusses
Der Bundesgerichtshof hat heute entschieden, dass ein Mangel einer Mietwohnung aufgrund einer Flächenabweichung auch dann vorliegen kann, wenn der schriftliche Mietvertrag keine Angaben zu der Wohnfläche enthält.
In dem entschiedenen Fall mietete die Klägerin vom Beklagten eine Dachgeschosswohnung in Mannheim. Der schriftliche Mietvertrag enthält keine Angaben zur Größe der Wohnung, diese sind in dem verwendeten Vordruck auch nicht vorgesehen. Die Wohnung war von einer Immobilienmaklerin mit folgender Annonce in der Zeitung angeboten worden: "MA-Waldhof, 3 ZKB-DG, Balkon, ca. 76 m², Parkett, EBK, DM 890,- + NK". Vor Abschluss des Mietvertrages wurden der Mieterin eine Grundrissskizze sowie eine detaillierte Wohnflächenberechnung übergeben, in der die Gesamtgröße der Wohnung mit 76,45 Quadratmetern ausgewiesen wird. Die Mieterin hat mit der Begründung, die Wohnung habe lediglich eine Wohnfläche von 53,25 Quadratmetern, unter anderem die Rückzahlung überzahlter Miete geltend gemacht. Das Amtsgericht hat der Zahlungsklage teilweise stattgegeben. Das Landgericht hat auf die Berufung des Beklagten die Klage abgewiesen.
Die dagegen gerichtete Revision der Mieterin hatte Erfolg. Der unter anderem für das Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass angesichts der Geschehnisse bis zur Unterzeichnung des Mietvertrages alleine dem Fehlen von Angaben zur Wohnungsgröße in dem Vertragstext, ...mehr
17.07.2010
Mietminderung wegen Wohnflächenunterschreitung
Keine zusätzliche Toleranzschwelle bei "ca."-Zusatz
Der Bundesgerichtshof hat heute entschieden, dass bei der Berechnung der Mietminderung wegen Unterschreitung der im Mietvertrag angegebenen Wohnfläche auch dann keine zusätzliche Toleranzschwelle zu berücksichtigen ist, wenn die Wohnflächenangabe im Vertrag einen "ca."-Zusatz enthält.
Die Kläger waren bis Ende 2007 Mieter einer Wohnung des Beklagten in Aachen. Die Wohnungsgröße ist im Mietvertrag mit "ca. 100 m²" angegeben. Die monatlich zu zahlende Miete betrug zuletzt rund 500 €. Im Januar 2008 forderten die Mieter den ...mehr
17.07.2010
Mieterhöhung bei Flächenabweichung in Mietwohnung
Der unter anderem für das Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte darüber zu entscheiden, ob bei einer Mieterhöhung nach § 558 BGB die vertraglich vereinbarte Wohnfläche auch dann zugrunde zu legen ist, wenn die tatsächliche Wohnfläche (zum Nachteil des Mieters) eine geringere Größe aufweist.
Die Beklagte ist Mieterin einer Wohnung der Klägerin in Hamburg. In dem Mietvertrag ist die Wohnfläche mit 55,75 qm angegeben. Die tatsächliche Wohnfläche beträgt 51,03 qm. Mit Schreiben vom 24. November 2006 hat die Klägerin von der Beklagten die Zustimmung ...mehr
16.07.2010
Wichtige Urteile des Bundesgerichtshofs zum Thema Wohnfläche
Wichtige Urteile des Bundesgerichtshofs zum Thema "Wohnfläche"
Mit Urteil vom 22.04.2009 (Az. VIII ZR 86/08) hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden,
dass der Vermieter von nicht preisgebundenem Wohnraum bei Mietverträgen,
die vor dem 01.01.2004 abgeschlossen wurden, grundsätzlich berechtigt ist,
bei der Berechnung der Wohnfläche Balkone, Loggien oder Dachterrassen mit der
Hälfte ihrer ...mehr